FAQs ZUM HFT

Lernen Sie den HFT mit den nachfolgenen FAQs noch besser kennen und scheuen Sie sich nicht, uns bei weiteren Fragen direkt zu kontaktieren.

Der HFT verfolgt auch bei den Maximalkrafttests mit dem HFT-Modul einen funktionalen Ansatz. Statt der reinen Greif- oder Fingerkraft wird die Kraft einer Hand in insgesamt 7 Greifsituationen gemessen. Diese entsprechen alltagsnahen Aufgaben wie dem Drehen eines Schlüssels, dem Öffnen eines Schraubglases oder der Montage mit einem Schraubendreher. Weil es sich dabei um Drehbewegungen handelt, misst das HFT-Modul die Handkraft in Form des Drehmoments, das in der Einheit Newton-Meter (Nm) angegeben wird.

Die Angabe der Kraft in kg (wie aus der Handkraftmessung bekannt) ist nicht so einfach möglich. Das liegt vor allem daran, dass der Hebel, an dem die Kraft der Drehbewegung anliegt, nicht bekannt ist. Er hängt einerseits natürlich von der Form des Griffstücks, aber auch von der jeweiligen Geometrie der Hand und der genauen Griffpositionierung ab.

Für eine grobe Einordnung können für die 3 Aufsätze des HFT-Moduls ungefähr diese Hebel und Umrechnungsfaktoren angenommen werden:

Die Auswahl von Holz und Kork als primäre Materialen für den HFT hat nicht nur optische Gründe, sondern birgt einige weitere Vorteile:

  • Die Haptik und Wärme von Holz und Kork ermöglichen die Anwendung mit empfindlicher Haut und Sensibilitätsstörungen.
  • Holz und Kork haben von Natur aus antibakterielle Eigenschaften und mindern so materialseitig eine Übertagung. [Link zur Studie1] [Link zur Studie2]
  • Beides sind nachwachsende Rohstoffe und damit sowohl in ihrer Herstellung, als auch ihrer Verwertung verträglicher für die Natur.

Zu den erfolgreichen Strategien im Umgang mit Sprachbarrieren gehören die Verwendung von nonverbaler Kommunikation, grafischem und visuellem Material. In beidem unterstützt der HFT die Anwender:innen in der HFT-App.

Vor jedem Test zeigt die Anwender:in die Handfunktion bzw. Greifform exemplarisch. Hierzu dienen die Beschreibungen und Kriterien in der Testbeschreibung.

Unterstützend sind Abbildungen aller getesteten Greifformen hinterlegt und können der Testperson initial gezeigt werden.

Diese Hilfsmittel ermöglichen die Durchführung des HFTs auch bei Sprachbarrieren.

Die Unterlage ist nicht nur ein Hingucker, sondern dient der korrekten Anwendung des HFTs. Es gibt spezielle Markierungen, die die Position des jeweiligen Testbrettes und die Sitzposition der Testperson anzeigen. Ganz wichtig bei einem Assessment ist, dass es immer gleich durchgeführt wird. Darunter fällt neben der Positionierung des Aufbaus zur Testperson, auch die Start- und Endposition der Hände.

Ein weiterer Vorteil ist die dämpfende und rutsch-mindernde Eigenschaft der Unterlage. Fallen Medien, insbesondere Kugeln, vom Brett, kullern diese nicht direkt über den Tisch und die Bretter bleiben während der Durchführung an Ort und Stelle.

Die Unterlage ist eine echte Erleichterung und hilft der zügigen, sicheren und korrekten Durchführung des HFTs!

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